Ich weiß nicht wie viele Styles ich bisher erstellt habe, ob für Roland oder Korg Keyboards. Sind es Dutzende, sind es Hunderte, sind es gar Tausende, keinen blassen Schimmer ?!
Dass ich schon oft für ein und dasselbe Musikstück im Laufe der Zeit gleich mehrere Styles gebaut habe, dabei mit einigen noch immer nicht zufrieden bin, das weiß ich !
Viele meiner Styles habe ich schon über meine Homepage mit meinen Lesern geteilt, und doch sind es verschwindend wenige unter all den vielen.
Weil, Styles, die ich früher innerhalb meines Alleinunterhalter-Repertoires spielte, waren nicht nur Titelbezogen, sie waren auch bezogen auf meine
Spielweise und die „Erfordernisse“ der jeweils damit gespielten Musik-stücke erstellt.
Und so gibt es auch noch heute auf meinem Pa800 Styles ohne oder nur mit einem INTRO, als INTRO missbrauchte ENDINGS, keine FILLs oder diese als zusätzlich Variationen, Akkordvariationen (CVs), die ganz anders klingen als gegriffen, eben Styles, die jeder Korg Regel widersprechen.
Einige davon will ich hier nun ab und an zum Download bereitstellen.
Perfektionisten und Puristen, wie ich sie schon einige male im Internet gefunden habe, sollten allerdings die Finger davon lassen, denn hier ist alles außerhalb der Norm.......….
EH8 MarchWaltz wurde am 26.Oktober 2024 hier bereit gestellt
Walzer im 4/4-Takt, geht das ?
Oh ja, das geht sogar so gut, dass in der Sequenzer-Software "Band In A Box" Walzer oder andere Musikstücke im 3/4-Takt generell im 2/4 oder 4/4-Takt vorliegen und auch so erstellt werden müssen !
Warum also nicht auch den Style eines Arranger-Keyboards so erstellen ?
Und wenn man das nur in zwei Variationen so handhabt, verbleiben die beiden restlichen in der "Original Taktart" und man erhält einen Style, mit dem man vortrefflich Walzer und Polka in einem Musikstück darbieten kann !
Im vorliegenden Beispiel "Potpourri vom Rhein" spiele ich durchgehend Walzer, um dann im Finale mit einer flotten Polka zu enden. Für andere "Medleys" stellt es aber auch kein Problem dar, mehrmals von Walzer auf Marsch und umgekehrt zu wechseln. Dazu muss man dann nur die entsprechenden Fill Ins und Intros verwenden. Allerdings setzt das etwas Übung voraus, vor allem mit dem musikalisch korrekten Umgang von Fills und Intros, der leider vielen Akteuren (in YouTube zuhauf zu finden) nicht so zu eigen ist. Hauptsache die Melodie stimmt, das dazwischen ist nicht so wichtig. Wer daran stets festhält, sollte von diesem Style die Finger lassen .
Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Schrauben und "Marschwalzen" !
Die Steuerung durch das Musikstück „Soulfinger“ von The Bar-Kays aus den späten 60ern des letzten Jahrhunderts ist in diesem Style an Einfachheit wohl nicht mehr zu unterbieten.
„C-Dur“ greifen; fertig !
Alles was an „krummen“ Akkorden in dem Stück vorkommt ist da, sogar den Refrain über „G>F>G>Bb“ braucht man nicht umzugreifen.
Und trotzdem ist´s kein Midifile, weil, man kann alle Teile des Stücks separat auslösen und solange spielen, wie das Publikum durchhält. Und das eben ohne vorher Marker zu setzen, die dann doch nicht gebraucht werden.
Wenn man die mitgelieferte Anleitung genau befolgt, braucht man sich nicht mal um die Steuerung der Sounds bemühen, die werden mit den Variationen umgeschaltet.
Ich spiele das Ding mit Performances über Fußschaltung, (wie hier beschrieben) ohne mich dann um Variationswechsel oder sonst was kümmern zu müssen.
Also: Anleitung genau befolgen, üben und genießen oder…. Wegschmeißen. Das funktioniert dann auch wie bei ganz normalen Styles !