| wer mich und meine Seite kennt, weiß: Ich erstelle seit Jahren Styles für Korg-Keyboards und stelle die meisten davon allen Freunden dieser Seite zum kostenlosen Download bereit, immer mit dem Vorsatz, dass diese Styles gefallen und auch wirklich Spaß beim Spielen machen. |
| Seit es technisch möglich ist, mache ich das so weit ich kann, immer dann, wenn mir ein Stück gefällt, mich reizt oder ich einfach Lust habe, es so zu begleiten, wie wir es früher mit der Band gespielt haben. Über die Jahre ist daraus ein ganzer Batzen Styles geworden – aber in letzter Zeit stelle ich immer öfter fest, dass mir die Arbeit daran zunehmend schwerer fällt. |
| Früher reichte mir ein Song, ein Rhythmus, eine Melodie – und schon hatte ich im Kopf, wie ein Style dazu aussehen sollte. Das ist nun aber schon längere Zeit nicht mehr so. Was gestern noch unbedingt eine Style-Umsetzung brauchte, wirkt heute nicht mehr frisch oder passt nicht mehr zu dem, was die (nur noch wenigen jungen) Keyboardspieler gegenwärtig musikalisch umsetzen wollen. |
| Und von denen, die sich in den unterschiedlichsten Musik-Genres des vergangenen halben Jahrhunderts austobten, gibt es nicht mehr viele. Das macht für mich die Auswahl der Projekte schwieriger – und die Freude an der Umsetzung manchmal schwerer fühlbar. |
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| Ein Style soll nicht einfach nur funktionieren – er soll musikalisch gut klingen, leicht bedienbar sein, und das auch noch möglichst auf allen Pa-Modellen des Herstellers Korg. Oft ist mir nicht klar oder zweifele ich daran, ob oder dass ein von mir erstellter Style wirklich das leistet, was ich mir von ihm erhofft habe. |
| Mit Reaktionen oder (neudeutsch) Feedback aus Kreisen der Nutzer meiner Styles wäre da vielleicht einiges einfacher, allerdings: Worte darüber, wie ein Style beim Spielen ankommt, sind rar gesät, werden mir nur von ganz wenigen (dazu immer denselben) Nutzern meiner Seite entgegengebracht. Dabei würde genau das helfen, mich zu motivieren und weiterzumachen. Und bitte nicht falsch verstehen: Ich meine damit kein Schulterklopfen und wortgewaltige Belobigungen, mir geht es weit mehr um konstruktive Kritik ! |
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| Dazu kommt, dass ein Mensch (so auch ein Musiker) in seinem (hoffentlich langen) Leben öfters seine Schwerpunkte ändert, Neues dazu lernt und dadurch (zeitweilig) andere Wege beschreitet. So ist es bei mir auch. |
| In manchen Wochen liebe ich es, stundenlang am Style-Editor zu hängen, in anderen Wochen zieht es mich hin zu anderen technischen oder spielerischen Projekten. Und das ist auch gut so – nur nimmt es mir manchmal auch eben die Zeit für neue Styles. |
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| Trotz all dem: Ich bin noch lange nicht am Ende. |
| Styles für Korg-Keyboards sind und bleiben ein Teil von dem, was ich mache – sie gehören zu meinem musikalischen Leben. Aber ich gehe sie heute bewusster an, wähle sorgfältiger, was ich „anpacke“, und habe auch keine Scheu davor, ein Projekt ruhig wieder in die Tonne zu treten, wenn es sich dabei mal nicht so anfühlt, wie es soll. |
| Und immer noch gilt: Schraubt die Styles so, bis sie Euch gefallen, und wenn’s nix wird, dann eben ab damit in die besagte Tonne. Manches klingen besser auf modernerer Hardware, manches verlangt einfach nur Geduld und Spielgefühl. Und wenn ihr mir schreibt, wie ihr damit spielt… ja, dann würde ich mich sehr freuen ........ |