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Hallo Freunde,....
dass bis heute noch immer einige Funktionen des 2022 (!?) erschienenen Korg Pa5X nicht richtig funktionieren, ist bekannt. 
Einige Besitzer und auch dadurch vom Kauf abgehaltene Korg Kunden glauben den Grund dafür erkannt zu haben. Obwohl der Pa5X ja mit einem (angeblich) völlig neuen Betriebssystem ausgestattet wurde, sollen doch einige Teile davon aus dem Vorgänger übernom-men worden sein, also nicht nur Funktionen in ihrer Arbeits- und Wirkweise, sondern tatsächlich aus dem Quellcode des Pa4X Betriebssystems. Und damit kommt der Neue offenbar nicht zurecht.
Man soll es nicht für möglich halten, und doch, seit kurzem halte auch ich das für denkbar. Grund dafür liefert der Pa1000 eines lieben Lesers und auch Mitautors meiner Homepage, Wolfgang Rupp aus Grefrath.
 
Der wollte das Lied „Liebestraum“ von Franz Lambert in sein Repertoire übernehmen und dafür den entsprechenden Style aus dem Downloadbereich meiner Homepage nutzen. Dochdieser Style entwickelte dabei ein seltsames Eigenleben.
Man muss wissen, dass Wolfgang die FILLs seines Pa1000 extern separat (also nicht über „AutoFill“ durch VARIATIONs Anwahl) steuern kann. Dafür hat er eigens für das Betriebssystem „Arduino“ und dessen Chips eine MIDI-Ansteuerung über Taster entwickelt, die mittlerweile in Hard- und Software professionellen Ansprüchen entspricht ( Hier zu Wolfgangs Beitrag ).
Wolfgang wollte also den Ablauf von „Liebestraum“ dem mitgelieferten Notenblatt nach übernehmen. An entsprechender Stelle löste er über externen Taster FILL 2 aus und staunte nicht schlecht, als der Style (ohne weiteres Zutun) über FILL2 von VARIATION 2 in VARIATION 3 wechselte.
Externen Taster FILL 2 nochmal ausgelöst, FILL2 ertönte, VARIATION 3 wechselte zurück in VARIATION 2.
Wolfgang hatte so etwas bis dato noch mit keinem von mir erstellten Style erlebt. Am besten also Elmar fragen, zumindest in Kenntnis setzen.
 
Darauf hin habe ich den Style von meiner Homepage geladen und nach dem Notenblatt innerhalb meines PA800 Repertoires gespielt. Und siehe da, er verhielt sich genau so, wie Wolfgang es erlebt hatte, so aber von mir im Pa800 gewollt und eingestellt.
Ein Blick in die Pa800 Funktion „FILL MODE“ brachte endgültige Gewissheit. Dort war eben eingestellt, dass der über Taster ausgelöste FILL IN2 von VARIATION 2 zu 3 und umgekehrt wechseln soll.
Eine von mir häufig eingesetzte Funktion des Pa800. Aber im Pa1000 ?
Dort gibt es doch diese Funktion gar nicht mehr, weil, der hat ja auch keine separaten Taster für FILL INs, denen man dieser Funktion zuweisen könnte.
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Aber Wolfgang,.................. Wolfgang verfügt im Pa1000 ja über separate, externe Taster, mit denen er FILL INs unabhängig vom VARIATIONEN Status abrufen kann.
Und tatsächlich, das Betriebssystem des Pa1000 schaut bei externer FILL Auslösung nach, ob es da Anweisungen für den „FILL MODE“ gibt und führt diese, wenn ja, dann auch aus.
Es gibt also im Betriebssystem des Pa1000 den ausführenden Teil der Funktion „FILL MODE“ des Pa800, allerdings für den Pa1000 Besitzer im Normalfall nicht zu bemerken, gespielt mit externen FILL-Tastern im besten Fall völlig nutzlos (weil vorher ja an anderer Stelle nicht einstellbar). 
Im schlimmste Fall extrem störend und sogar völlig unbrauchbar, wenn in der„CURREND STYLE PERFORMANCE“ oder den „STYLE SETTINGS“ eines für den Pa800 erstellten Styles Einstellungen für den „FILL MODE“ enthalten sind.
Das heißt also, ich habe im vorliegenden Fall schlicht und ergreifend vergessen diese Funktion,  vor der Weitergabe des Styles über meine Downloadseite, auf „OFF“ zu nageln.
 
Wie schon gesagt betrifft dieser Fehler Pa1000 Besitzer überhaupt nicht, sofern in einem von mir erstellten Style die Funktion „FILL MODE“ auf „OFF“ gestellt ist. Und wenn dort (durch meine Schludrigkeit) trotzdem Werte zu finden sind, sind es ausschließlich nur Nutzer mit separaten, externen Tastern zur FILL Auslösung, die davon etwas mitkriegen. Wolfgang hat in der Zeit, während ich mich damit beschäftigte, ebenfalls die Zusammenhänge erkannt und kann damit für den "Liebestraum" klarkommen.
 
Warum dann aber hier fast sechshundert Wörter für eine Fehlerbeschreibung, die fast keinen betrifft ?
Nun, ich finde es schon interessant, wenn im Betriebssystem eines Keyboards funktionierende, ausführende Funktionen zu finden sind, zu denen allerdings im selben Keyboard die Möglichkeiten fehlen, diese mit Werten zu versehen, also überhaupt nutzbar zu machen.
Das Ganze wird dann als neu beworben, zeigt am hier beschriebenen Effekt allerdings nur, wie von Korg Softwörkern hier kopiert und dort planlos wieder eingefügt, eben einfach nur schlecht gearbeitet wurde (wird).
 

Spinnt man diesen Faden dann ein bisschen weiter, kann man verstehen, warum es mit diesen Mitarbeitern zu solchen Ergebnissen wie in einem Pa5X kommt.
Ich wiederhole: Sieht man sich diese Schludrigkeit im Pa1000 an, kann man es verstehen (ohne Verständnis dafür aufzubringen), man sollte es jedoch keinesfalls tolerieren...........
...seid herzlich willkommen auf meiner Seite !
                  

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