| was gibt es Schöneres, als auf einem Keyboard mit Begleitautomatik ein Musikstück so spielen zu können, dass es sich für seine Fans und Liebhaber fast oder gar ganz so anhört, wie diese es kennen. |
| Erst mal muss man dafür allerdings als Keyboardspieler ein genügend gutes Keyboard bespielen, musikalische Grundlagen und die fingerfertigen Fähigkeiten einbringen und schließlich - es geht um die Begleitautomatik - einen passenden Style zur Wiedergabe dieses Musikstücks finden. |
| Fanden wir vor vielen Jahren wegen begrenzter Speichergrößen in unseren Keyboards nur recht wenige, an Grundrhythmen orientierte Styles, so gibt es heute Hunderte davon in allen Preislagen dieser Instrumente. |
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| Spezielle Styles für ganz besondere Musikstücke..... |
| Da wundert man sich dann nicht, wenn es in dieser Vielzahl an Styles auch welche gibt, die sich in ihrer Aufbereitung sehr gut eignen, ein weithin bekanntes, in seinem Arrangement speziellen Musikstück so zu spielen, wie sich das von einem mehrköpfigen Orchester gespielt anhören würde ! Man bezeichnet solche Styles auch als „Titelbezogen“ ! |
| Öffentlich gespielt braucht man dann nur noch die anfallende GEMA- Gebühr für den Copyright Besitzer zu entrichten. |
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| .... kann man kaufen ! |
| Nun gibt es aber Abertausende Musikstücke, für die man verständlicherweise nicht einen solchen Tielbezogenen Style in der Grund-ausstattung seines Keyboards findet. |
| Das wurde recht flott von musikalischen, geschäftstüchtigen Mitmenschen erkannt, und so kann man heutzutage für viele bekannte, bestimmte Musikstücke eigens dafür geeignete Styles zukaufen. |
| Oft polarisieren solche Styles allerdings in der Wertschätzung ihrer Kunden von gar nicht gefallen bis hin zu Himmel hoch jauchzender Begeisterung. Warum das so ist, kann man in diesem Artikel meiner Homepage nachlesen.>>>>>> zum Beitrag |
| Aber, sind viele Titelbezogenen Styles noch so toll erstellt, so gibt es tatsächlich Keyboardbesitzer, die sie auch dann konsequent ablehnen und dafür noch die skurrilsten Begründungen liefern, |
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| .... beispielsweise... |
| ..... würden da nur INTROs und ggf. ENDINGs für ein bestimmtes Musikstück angeglichen, der Rest von einem annähernd entsprechen-dem Werkstyle übernommen. Außerdem müsse es ja nicht immer das „Original“ sein, eigene Kreationen belebten das Geschäft. |
| Ich finde diese Aussagen von durchschnittlich begabten Alleinunterhaltern unangebracht und vermessen, nur weil ihnen die techni-schen, musikalischen Möglich- und Fähigkeiten echter Musiker fehlen. Sie können's einfach nicht..... |
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| Dazu wird dann noch oft behauptet, viele solcher Styles - vor allem die, unbekannter Herkunft - wären so unsachgemäß erstellt, dass sie Keyboards recht häufig abstürzen ließen. |
| Wer solchen Gedanken ernsthaft nachgeht, sollte sein Keyboard in die Ecke stellen und besser in der Imbissbude Bratwürste brutzeln und sich einen dazu pfeifen…… |
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| Von hinten nach vorne: |
| Wenn sich ein Software Betriebssystem (beispielsweise das eines Keyboards) beim Laden einer korrupten, kaputten Datei verschluckt und abstürzt, dann taugt dieses Betriebssystem nichts. Dann sollte man so ein Keyboard nicht kaufen. |
| Meinem alten Pa800 kann ich die App der „Saarbrücker Zeitung“ zum Laden anbieten. „Das ist keine Pa-Datei “ erscheint dann auf dem Display, und gut ist‘s….. |
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| Kennt Ihr das auch, dass man beim Radiohören am Anfang eines Musikstücks schon sofort erkennt, um welches tolle Stück es sich da handelt ? Ein ganz bestimmter Klang, Effekt, zwei, drei Töne eines Gitarren-Licks, eben etwas Unverwechselbares, das wir nur diesem einen Musikstück zuordnen. |
| Das erwartet ein Gast zumindest in ähnlicher Form, wenn er bei einem Alleinunterhalter nach einem bestimmten Song anfragt. Und wenn er dann beispielsweise für „Poor Boy“ von den Lords den Style „Easy 8Beat“ ohne jeglichen Bezug zum Original serviert bekommt, dann ist das für ihn fast schlimmer, als wenn der Künstler das Lied gar nicht in seinem Repertoire gehabt hätte. |
| Zudem bewegt sich dieser Künstler in einer gesetzlichen Grauzone, spielt er den Song tatsächlich in einem anderen Arrangement. Bei einem öffentlich aufgeführten Musikstück in nahezu vergleichbarer Originalversion fällt eine Gebühr für den Urheberrechteinhaber über die GEMA an. |
| Wird das Stück allerdings fern der Originalversion, verändert durch einen Wald- und Wiesenstyle eines Keyboards aufgeführt, ist dafür zusätzlich das Einverständnis des Urheberrechteinhabers erforderlich. |
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| Wie dem auch sei, selbst wenn unser Mann am Keyboard das INTRO von Poor Boy irgendwie gemeistert hätte, die Nummer wäre bis zum Ende wohl nicht „Lordmäßig“ abgelaufen. |
| Und so gibt es Tausende solcher Musikstücke, die in ihrem gesamten Verlauf aus einmaligen, speziellen, unverwechselbaren musika-lischen Elementen bestehen. Das zeichnet sie aus, macht sie weltberühmt und sollte nicht vom Einheitsbrei-Geklimper unbegabter Keyboardbesitzer platt gespielt werden…… |
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| Speziell zum Thema „Eigene Version für Original“: |
| Besuche ich Konzerte bekannter Interpreter „meiner bevorzugten Musikrichtung“ erwarte ich die gespielten Stücke in der Form, in der ich sie kennen und lieben gelernt habe. Neue, stark veränderte Versionen missfallen mir erst mal. |
| Ganz schlimm finde ich es, wenn ein - außerhalb seiner Region unbekannter - Alleinunterhalter krass neben dem originalen Arrange-ment eines bekannten Songs spielt. Der Liebhaber einer weltbekannten Nummer möchte nicht die hingeschrammelte Version eines untalentierten Dienstleisters hören, der glaubt, es ebenso gut, gar besser zu können... |
| Schwadroniert der dann noch mit „… es muss ja nicht …..“ rum, zeigt sich meist im weiteren Auftritt der Beweis, es nicht mit einem echten Keyboardspieler zu tun zu haben. |